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All IPCC definitions taken from Climate Change 2007: The Physical Science Basis. Working Group I Contribution to the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change, Annex I, Glossary, pp. 941-954. Cambridge University Press.

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Gibt es einen wissenschaftlichen Konsens über den Klimawandel?

Wissenschaftliche Belege zeigen...

Es ist die Position von Wissenschafts-Akademien aus 19 Ländern und vieler weiterer wissenschaftlichen Organisationen, die den Klimawandel studieren, dass der Mensch die globale Erwärmung verursacht. Genauer gesagt stimmen 97% der Klimawissenschaftler, die aktuell Klimastudien veröffentlichen, diesem Konsens zu.

Das Argument der Skeptiker...

Die Unterschriftensammlung des Petition Projekts wurde von über 31.000 Wissenschafltern unterzeichnet. Die Petition stellt die Behauptung auf, dass "es keinen überzeugenden wissenschaftlichen Beweis dafür gibt, dass die Freisetzung von Kohlendioxid durch den Menschen in absehbarer Zeit eine katastrophale Erwärmung der Erdatmosphäre bewirken wird". (Petition Project)

Eine einführende Erklärung zu diesem Argument wurde als Blog-Eintrag veröffentlicht: "Können wir uns wenigstens darauf einigen, dass es keinen Konsens gibt?"

Es folgt eine ausführlichere Erklärung:

Es wird immer Wissenschaftler geben, die skeptisch sind gegenüber der These der menschengemachten globalen Erwärmung. Eine Umfrage unter 3146 Geowissenschaftlern stellte folgende Frage: "Denken Sie, dass menschliche Aktivitäten einen entscheidenden Einfluss auf die Veränderung der durchschnittlichen globalen Temperaturen haben?" (Doran 2009). Über 90% der Teilnehmer hatten Ph.D.s und 7% hatten einen Masters-Abschluss. Insgesamt beantworteten 82% der Wissenschaflter die Frage mit Ja. Was jedoch am interessantesten ist, sind die Antwortraten verglichen mit der Erfahrung in Klimawissenschaften. Von den Wissenschaftlern, die keine Klimatologen waren und die auch keine Forschungsarbeiten veröffentlichten, antworteten 77% mit Ja. Demgegenüber antworteten 97,5% der Klimatologen, die aktuell Forschungsergebnisse über den Klimawandel veröffentlichen, mit Ja.

Abbildung 1: Antworten auf die Frage "Denken Sie, dass menschliche Aktivitäten einen entscheidenden Einfluss auf die Veränderung der durchschnittlichen globalen Temperaturen haben?" (Doran 2009) Die Zahlen für die Allgemeinheit (General Public) stammen von einer Gallup Umfrage aus dem Jahr 2008.

Je mehr die aktive Forschung und Spezialisierung in den Klimawissenschaften zunimmt, desto mehr steigt auch die Überzeugung, dass der Mensch die globalen Temperaturen maßgeblich ändert. Besonders auffallend ist der Unterschied zwischen Klimaexperten (97,4%) und der Allgemeinheit (58%). Das Papier kommt zu dem Schluss, dass "es den Anschein hat, dass es die Debatte über die Tatsache der Erderwärmung und die Rolle der menschlichen Aktivitäten daran, unter denen, die die Nuancen und die wissenschaftlichen Grundlagen von langjährigen Klimaprozessen verstehen, so gut wie gar nicht gibt. Die Herausforderung scheint eher zu sein, wie diese Tatsache effektiv Entscheidungsträgern und der Allgemeinheit vermittelt werden kann, die fälschlicherweise von einer Debatte unter Wissenschaftlern ausgehen."

Wissenschaftliche Organisationen, die dem Konsens zustimmen

Die folgenden Wissenschafts-Organisationen stimmen der Konsensposition zu, dass "der größte Anteil an der globalen Erwärmung der letzten Jahrzehnte auf menschliche Aktivitäten zurückgeführt werden kann":

Die Wissenschafts-Akademien aus 19 verschiedenen Ländern stimmen alle dem Konsens zu. 11 Länder haben eine gemeinsame Erklärung unterschrieben, mit der sie der Konsensposition zustimmen:

  • Academia Brasiliera de Ciencias (Brazil)
  • Royal Society of Canada
  • Chinese Academy of Sciences
  • Academie des Sciences (France)
  • Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina (Germany)
  • Indian National Science Academy
  • Accademia dei Lincei (Italy)
  • Science Council of Japan
  • Russian Academy of Sciences
  • Royal Society (United Kingdom)
  • National Academy of Sciences (USA) (12 Mar 2009 news release)

Ein Brief von 18 wissenschaftlichen Organisationen an den US Kongress enthält folgende Aussage:

"Beobachtungen auf der ganzen Welt zeigen deutlich, dass Klimawandel stattfindet und rigorose wissenschaftliche Untersuchungen demonstrieren, dass die durch menschliche Aktivitäten freigesetzten Treibhausgase der Hauptantrieb dafür sind. Diese Schlussfolgerungen basieren auf mehreren unabhängigen Beweisketten und gegensätzliche Behauptungen widersprechen einer objektiven Beurteilung der großen Menge von durch Experten begutachteten Studien."

Eine Bestandsaufnahme der begutachteten (peer reviewed) Forschung

Es lohnt sich auch, die wissenschaflichen Fachblätter (peer reviewed journals) zu untersuchen - Wissenschaftler dürfen ihre eigene Meinung haben, sie müssen sie aber mit empirischen Beweisen und Forschungen belegen, die den Begutachtungsprozess überstehen. Eine Untersuchung aller begutachteter Abhandlungen zum Thema "globaler Klimawandel", die zwischen 1993 und 2003 veröffentlicht wurden, zeigt, dass kein einziges Papier der Konsenspositions widersprach, dass die globale Erwärmung menschengemacht ist. 75% stimmten dem Konsens zu und 25% äußerten sich nicht dazu (sie bezogen sich z. B. auf Methoden oder paleoklimatische Analysen). Mehr über Naomi Oreskes Untersuchung...

Liste von Klaus-Martin Schulte über Studien, die den Konsens ablehnen

Dies bedeutet natürlich nicht, dass es keine Studien gibt, die die Konsensposition ablehnen. Klaus-Martin Schulte untersuchte zwischen 2004 und Februar 2007 begutachtete Abhandlungen und behauptet, dass 32 Studien (6%) die Konsensposition ablehnen. In diesen Fällen ist es hilfreich, die Studien zu lesen und herauszufinden, ob sie den Konsens tatsächlich anfechten und wenn sie es tun, was ihre Argumente sind. Eine Zusammenfassung über Schultes skeptische Studien finden Sie hier....

Mehr Infos zu diesem Argument gibt es auf
klimafakten

Translation by BaerbelW , . View original English version.



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