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Das Argument der Skeptiker |
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Wissenschaftliche Belege zeigen |
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"Widerspricht früherer Klimawandel der durch den Menschen verursachten Erderwärmung?" |
Der natürliche Klimawandel der Vergangheit beweist, dass das Klima empfindlich auf ein Energie-Ungleichgewicht reagiert. Wenn der Planet mehr Wärme aufnimmt, als er abgibt, steigen die globalen Temperaturen. Zur Zeit führt CO2 durch den verstärkten Treibhauseffekt zu einem Energie-Ungleichgewicht. Der Klimawandel früherer Zeiten liefert Hinweise auf die Sensibilität des Klimas für CO2. |
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"Findet die globale Erwärmung noch statt?" |
Empirische Messungen des Wärmegehalts der Erde zeigen, dass der Planet nach wie vor Wärme aufnimmt und dass die globale Erwärmung anhält. Temperaturen der Erdoberfläche können einen kurzfristigen Abkühlungstrend zeigen, wenn Wärme zwischen der Atmosphäre und dem Ozean ausgetauscht wird, da der Ozean eine größere Wärmekapazität hat als die Luft. |
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"Sind die Temperaturmessungen an der Oberfläche zuverlässig?" |
Zahlreiche Studien zum Effekt der urbanen Wärmeinseln und Mikrosites belegen, dass sie einen vernachlässigbaren Einfluss auf langfristige Trends haben, vor allem, wenn sie über große Gebiete gemittelt werden. |
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"Haben Wissenschaftler in den 70er Jahren eine drohende Eiszeit vorhergesagt?" |
Die Vorhersagen einer Eiszeit in den 70er Jahren waren hauptsächlich in den Medien präsent während die Mehrheit der wissenschafltichen Studien eine Erwärmung vorhersagten. |
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"Verliert die Antarktis Eis oder nimmt dort das Eis zu?" |
Während das Landesinnere der östlichen Antarktis Landeis hinzugewinnt, nimmt das Landeis insgesamt in der Antarktis mit zunehmender Geschwindigkeit ab. Antarktisches Meereis nimmt zu, obwohl sich der südliche Ozean stark erwärmt. |
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"Positive und negative Auswirkungen der globalen Erwärmung" |
Die negativen Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Landwirtschaft, Gesundheit, Wirtschaft und Umwelt wiegen weit schwerer als etwaige Vorteile. |
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"Kann kosmische Strahlung die globale Erwärmung verursachen?" |
Während der Zusammenhang zwischen kosmischer Strahlung und Wolkenbedeckung noch bestätigt werden muss, besteht - und das ist noch wichtiger - keine Korrelation zwischen kosmischer Strahlung und globaler Temperatur während der letzten 30 Jahre. |
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"Was ist die Verbindung zwischen Wirbelstürmen und der globalen Erwärmung?" |
Es ist noch unklar ob die globale Erwärmung die Häufigkeit von Wirbelstürmen erhöht, es gibt aber vermehrt Beweise dafür, dass die Erwärmung zu stärkeren Wirbelstürmen beiträgt. |
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"Ist der Hockeyschläger zerbrochen? " |
Seit der Veröffentlichung der Hockyschlägerstudie im Jahr 1998, wurden etliche weitere Untersuchungen mit Proxys durchgeführt bei denen Korallen, Stalagmiten, Baumringe, Bohr- und Eiskerne zum Einsatz kamen. Sie alle bestätigen die ursprüngliche Hockeyschläger Schlussfolgerung: dass das 20. Jahrhundert das wärmste der letzten 1000 Jahre war und dass die Erwärmung nach 1920 am dramatischten war. |
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"Fällt der weltweite Erwärmungstrend durch den Effekt von städtischen Wärmeinseln zu hoch aus?" |
Obwohl städtische Regionen unzweifelhaft wärmer sind als die sie umgebenden ländlichen Gebiete, hat das nur einen geringen oder sogar überhaupt keinen Einfluss auf den Erwärmungstrend. |
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"Das Schmelzen des arktischen Eises folgt einem natürlichen Zyklus " |
Das arktische Meereis hat während der letzten 30 Jahre abgenommen. Die Geschwindigkeit des Rückzugs nimmt zu und übersteigt sogar die Berechnungen der meisten Modelle. |
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"Wasserdampf ist das stärkste Treibhausgas " |
Wasserdampf ist das häufigste Treibhausgas. Wasserdampf hat auch einen dominanten positiven Rückkopplungseffekt und verstärkt jegliche Erwärmung, die durch atmosphärisches CO2 verursacht wird. Diese positive Rückkopplung ist der Grund dafür, warum das Klima so empfindlich auf die Erwärmung durch CO2 reagiert. |
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"Grönland war früher grün" |
Das Grönlandeis existiert seit mindestens 400.000 Jahren. Es mag auf Grönland Regionen gegeben haben, die "grüner" als heute waren, dies war jedoch kein weltweites Phänomen. |
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"Was sagen uns die im "Climategate" gestohlenen CRU-Emails?" |
Selbst wenn ein Teil der privaten Korrespondenz nicht gerade rühmlich ist, zeigt eine sachkundige Untersuchung der angeblich zweideutigen Emails, dass es um technische Diskussionen ging, die Techniken nutzten, die in der begutachteten Literatur altbekannt sind. Sich auf einige wenige zweideutige Emails zu konzentrieren, lenkt nur von der Fülle der empirischen Beweise für die menschengemachte globale Erwärmung ab. |
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"Wie empfindlich ist unser Klima?" |
Die Sensitivität des Klimas kann empirisch berechnet werden, in dem man frühere Temperaturveränderungen mit den natürlichen Antrieben dieser Zeit vergleicht. Verschiedene Perioden der Erdgeschichte wurden auf diese Weise untersucht und es wurde eine deutliche Übereinstimmung für eine Klimasensitivität von ungefähr 3°C gefunden. |
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"In der Mitte des letzten Jahrhunderts war es kühler" |
Es gibt zahlreiche Kräfte, die das Klima beeinflussen ( z. B. Aerosole in der Stratosphäre oder Schwankungen in der Sonnenaktivität). Werden alle diese Kräfte berücksichtigt, zeigen sie eine gute Korrelation zu den weltweiten Temperaturen über das gesamte 20. Jahrhundert hinweg, einschließlich der Abkühlungsphase in der Mitte des Jahrhunderts. In den letzten 35 Jahren war der Hauptantrieb jedoch CO2. |
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"Nehmen Gletscher zu oder ab?" |
Obwohl es einige wenige Berichte über wachsende Gletscher gibt, ist der überwältigende Trend bei Gletschern weltweit der Rückzug. Tatsächlich hat sich die weltweite Schmelzrate seit Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts beschleunigt. |
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"Vor 1940 wurde es warm als CO2 niedrig war" |
Die Erwärmung im frühen 20. Jahrhundert war hauptsächlich bedingt durch eine Zunahme der Sonnenaktivität und relativ geringer vulkanischer Aktiviät. Beide Einflussfaktoren haben jedoch wenig bis gar keinen Anteil an der Erwärmung seit 1975. Die Sonnenaktivität war seit den 50er Jahren konstant. Vulkanausbrüche gab es verhältnismäßig oft und sie hatten, wenn überhaupt, einen abkühlenden Effekt. |
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"Verkörpert das IPCC einen wissenschaftlichen Konsens?" |
Die führenden Autoren des IPCC sind Experten auf ihren Gebieten und sie sind beauftragt, das komplette Spektrum der aktuellen, begutachteten Literatur ordentlich widerzugeben. Deshalb sind die Berichte des IPCC eher vorsichtig mit ihren Schlussfolgerungen. Vergleiche mit den aktuellsten Daten zeigen übereinstimmend, dass der Klimawandel schneller und stärker stattfindet als in den IPCC Vorhersagen dargestellt. |
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"Der Verlust von Eis am Kilimanjaro liegt an der Landnutzung" |
Das Zurückziehen des Gletschers am Kilimanjaro ist kompliziert und nicht nur durch die globale Erwärmung verursacht. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich die Erde nicht erwärmt. Es gibt zahlreiche Beweise dafür, dass sich die durchschnittliche Temperatur der Erde in den letzten 100 Jahren erhöht hat und die Abnahme der Gletscher in mittleren und hohen Breiten ist einer der Hauptbeweise dafür. |
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"CO2 ist kein Schadstoff" |
Obwohl es direkte Wege gibt, in denen CO2 als Schadstoff wirkt (Versauerung der Meere), ist seine hauptsächliche Auswirkung der wärmende Treibhauseffekt. Obwohl der Treibhauseffekt ein natürliches Vorkommnis ist, hat zu viel Erwärmung starke negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft, die Gesundheit und die Umwelt. |
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"Nimmt das Eis auf Grönland zu oder ab?" |
Während die Massenbilanz im Innern Grönlands ausgeglichen ist, verlieren die Küsten Eis. Insgesamt verliert Grönland immer schneller an Eismasse. Von 2002 bis 2009 hat sich die Rate des Eisverlusts verdoppelt. |
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"Der Unterschied zwischen Wetter und Klima" |
Da das Wetter ein chaotisches System ist, sind Vorhersagen schwierig. Beim Klima wird jedoch auf den langfristigen Trend geschaut und so das Wettergeschehen über den Zeitraum hinweg gemittelt. Dies entfernt das chaotische Element und die Klimamodelle können dadurch den zukünftigen Klimawandel erfolgreich vorhersagen. |
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"Neptun erwärmt sich" |
Eine Umkreisung Neptuns um die Sonne dauert 164 Jahre, weshalb unsere Beobachtungen (von 1950 bis heute) weniger als ein Drittel eines Neptunjahres ausmachen. Klimamodellierungen legen den Schluss nahe, dass die Aufhellung Neptuns jahreszeitlich bedingt ist. Es könnte als z. B. sein, dass für Neptuns Südhalbkugel gerade der Sommer anfängt. |
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"Es ist die Pazifische Dekaden-Oszillation" |
Als Oszillation zwischen positiven und negativen Werten zeigt die PDO keinen langfristigen Trend, während die Temperatur einen langfristigen Erwärmungstrend aufweist. Als die PDO zum letzten Mal zu einer kalten Phase wechselte, waren die globalen Temperaturen ca. 0,4°C niedriger als heute. Der langfristige Erwärmungstrend ist ein Anzeichen dafür, dass die gesamte Energie im Klimasystem der Erde, bedingt durch ein Energie-Ungleichgewicht, zunimmt. |
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"Die Eisdecke Grönlands wird nicht zusammenbrechen" |
Gravitationsmessungen von Satelliten zeigen, dass Gröndland mit zunehmender Geschwindigkeit Eismasse verliert. Dadurch erhöht sich auch sein Beitrag zum Anstieg des Meeresspiegels. |
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"Stoßen Vulkane mehr CO2 als die Menschheit aus?" |
Vulkane emittieren ca. 0,3 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr. Dies ist etwa 1% der durch den Menschen verursachten CO2-Emissionen, die bei etwa 29 Milliarden Tonnen pro Jahr liegen. |
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"Es sind die Weltmeere" |
Überall auf der Erde werden die Meere wärmer. Global speichern die Weltmeere tatsächlich Energie mit einer Rate von 4 x 1021 Joules im Jahr - was einer Anzahl von 127.000 Atomreaktoren entspricht (mit jeweils einer durchschnittlichen Kapazität von 1 Gigawatt), die ihre Engergie direkt ins Meer fließen lassen. Dies zeigt uns, dass der Planet in einem Energie-Ungleichgewicht ist - mehr Energie kommt herein als ins Weltall zurückstrahlt. |
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"Wie zuverlässig sind die CO2-Messwerte?" |
CO2-Werte werden von hunderten von Stationen - verteilt über 66 Länder - gemessen und sie alle zeigen die selbe zunehmende Tendenz. |
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"Befindet sich das arktische Meereis wieder auf normalem Niveau? " |
Die Ausdehnung des Meereises sagt uns nur etwas über den Zustand an der Meeresoberfläche aus, nicht jedoch über das, was darunter vorgeht. Das arktische Meereis ist stetig dünner geworden, selbst in den letzten Jahren in denen die Ausdehnung leicht zugenommen hat. Dementsprechend war die gesamte Menge arktischen Meereises in 2008 und 2009 die geringste, die je gemessen wurde. |
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"Weniger als die Hälfte der publizierenden Wissenschaftler bestätigen die Klimaerwärmung" |
Schultes Papier macht viel Aufhebens über die Tatsache, dass 48% der Studien, die sie untersuchten, neutrale Studien sind, die sich weigern, der Hypothese der menschengemachten Klimaerwärmung zuzustimmen oder sie abzulehnen. Die Tatsache, dass so viele Studien über den Klimawandel sich nicht die Mühe machen, der Konsensposition zuzustimmen, ist bedeutsam, weil die Wissenschaftler zum größten Teil nicht länger darüber diskutieren, was die Klimaerwärmung verursacht sondern sich den Details des Problems zuwenden (z. B. - wie schnell, wann, Auswirkungen usw.). |
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"Was sagt uns die Dauer eines Sonnenzyklus über die Rolle der Sonne bei der globalen Erwärmung?" |
Die Behauptung, dass die Länge der Sonnenzyklen beweist, dass die globale Erwärmung von der Sonne getrieben wird, basiert auf einer einzigen im Jahr 1991 veröffentlichten Studie. Spätere Forschungen, einschließlich einer Studie eines Mitautors der Originalstudie von 1991, kommen zum entgegengesetzten Schluss. Die Länge der Sonnenzyklen als Proxy für die Sonnenaktivität, zeigt uns, dass die Sonne seit 1975 nur sehr wenig zur globalen Erwärmung beigetragen hat.
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| 66 |
"Es sind Mikrosite-Einflüsse" |
Vergleichende Datenanalysen der Temperaturtrends von schlecht platzierten Wetterstationen mit denen gut platzierter Stationen zeigen, dass die schlechten Standorte tatsächlich eine Tendenz zu Abkühlung zeigen im Vergleich zu guten Standorten. Die abkühlende Neigung liegt an einer Änderung zum Maximum/Minimum Termperatursystem, das häufiger bei schlechten Standorten auftritt. Sobald man die Änderung der Instrumentverzerrungen berücksichtigt, gibt es kaum Unterschiede zwischen den Trends der schlecht und der gut platzierten Wetterstationen. |
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"Im Winter 2009-2010 gab es Rekord-Kaltwetterperioden" |
Der Kälteeinbruch ist bedingt durch eine starke Phase arktischer Oszillation. Das verursacht kalte Temperaturen in mittleren Breiten (in Eurasien und Nordamerika) and Erwärmung in den Polarregionen (Grönland und dem arktischen Ozean). Die kalten und warmen Gebiete heben sich auf und haben deshalb fast keinen Einfluss auf die globale Temperatur.
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"Sind die Menschen zu unbedeutend, um das Klima zu beeinflussen?" |
Die CO2-Menge in der Atmosphäre nimmt pro Jahr um 15 Gigatonnen zu. Die Menschheit stösst 26 Gigatonnen von CO2 in die Atmosphäre aus. Menschen verändern die Zusammensetzung unseres Klimas dramatisch. |
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| 72 |
"Beweise für die globale Erwärmung " |
Es gibt mehrere unabhängige Beweise für die globale Erwärmung der Erde. Dazu gehören der beschleunigte Verlust von arktischem und antarktischem Eis, sowie die globale Migration von Tieren und Pflanzen in Richtung der Pole. |
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| 74 |
"Es liegt an der Landnutzung" |
Wechselbeziehungen zwischen der Erwärmung und wirtschaftlicher Aktivitäten sind höchstwahrscheinlich irreführend. Sie berücksichtigen lokale Einflussfaktoren wie troposphärisches Ozon oder schwarzen Kohlenstoff nicht. Übereinstimmungen werden wahrscheinlich überbewertet, da Gitterraster sowohl bei ökonomischen als auch bei Klimadaten nicht unabhängig sind. Außerdem gibt es bedeutende unabhängige Beweise für die Erwärmung in den Meeren, bei der Schneebedeckung und bei den Veränderungen der Meereisbedeckung. |
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| 76 |
"Hat sich die Wissenschaft festgelegt?" |
Die Wissenschaft ist nie zu 100% entschieden - bei der Wissenschaft geht es darum, Unsicherheiten zu minimieren. Unterschiedliche Bereiche der Wissenschaften werden mit unterschiedlichem Grad an Bestimmheit verstanden. Wir verstehen z. B. die Wirkung von Aerosolen weniger während wir den wärmenden Effekt von Kohlendioxid sehr viel besser verstehen. Weniger gut verstandene Aspekte des Klimawandels ändern an der Tatsache nichts, dass ein großer Teil der Klimawissenschaften gut verstanden wird. |
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| 78 |
"Fechten 500 Wissenschaftler den Konsens an? " |
Eine genaue Betrachtung dieser Studien, die angeblich die vom Menschen verursachte globale Erwaermung widerlegen, zeigt, dass viele dieser Artikel nichts in der Art tun. Die wenigen Studien, die behaupten, dass sie die vom Menschen verursachte globale Erwärmung widerlegen, geben lediglich klar entlarvte Falschheiten wieder. |
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"Was sagt die Studie von Naomi Oreske über den Konsens aus? " |
Eine Untersuchung der Studien, von denen Kritiker behaupten, dass sie den Konsens ablehnen, kommt zu dem Schluss, dass sie den Konsens tatsächlich unterstützen oder dass es Review-Studien waren (z. B. - dass sie keine neuen Untersuchungen anbieten, sondern nur eine Review anderer Studien enthalten). Dies führte den ursprünglichen Kritiker Benny Peiser dazu, seine Kritik an Oreskes Studie zurückzunehmen. |
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| 82 |
"Das Eis schmilzt nicht " |
Der Verlust an Eismasse passiert mit zunehmender Geschwindigkeit in Grönland, der Antarktis und global bei den inländischen Gletschern. Das arktische Meereis nimmt ebenfalls mit einer zunehmenden Rate ab. Die Ausnahme bei diesem Verlust ist das antarktische Meereis, das trotz eines sich erwärmenden südlichen Ozeans zunimmt. Dies liegt an besonderen regionalen Faktoren, die ganz speziell für diese Region sind. |
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"Über 31.000 Wissenschaftler haben das OISM Petitionsprojekt mitgezeichnet" |
Die 30.000 Wissenschaftler und Absolventen mit wissenschaftlichen Abschluss, die in der OISM Petition auftauchen, machen nur einen winzigkleinen Anteil (0,3%) aller Absolventen aus. Noch wichtiger ist allerdings, dass die OISM-Liste nur 39 Wissenschaftler enthält, deren Spezialgebiet die Klimawissenschaften sind. |
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"Vergleich zwischen den Aussagen des IPCC und der begutachteten Literatur zum Amazonasregenwald" |
Die IPCC-Aussage zum Regenwald am Amazonas ist richtig. Der Fehler war eine fehlerhafte Referenzangabe, die es versäumte, die begutachtete Studie zu erwähnen, aus der die Daten stammten. Die begutachtete Wissenschaft vor der Veröffentlichung des 2007 IPCC-Berichts erwähnte, dass bis zu 40% des brasilianischen Waldes anfällig für Dürren ist. Spätere Feldforschungen haben diese Einschätzung bestätigt.
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"Chaostheorie und globale Erwärmung: kann das Klima vorhergesagt werden? " |
Das Wetter ist chaotisch weil die Luft leicht ist und sie nur eine geringe Reibung und Viskosität hat, sie dehnt sich stark aus wenn sie mit heissen Oberflächen in Berührung kommt und sie leitet die Wärme schlecht. Deshalb ist das Wetter nie im Gleichgewicht und deshalb bläst der Wind immer. Das Klima wird hauptsächlich durch das Gleichgewicht der Strahlungsphysik erklärt, welche die Variationen der globalen Temperaturen ausbremst. Die Auswirkungen des Wetters, der Sonne, von Vulkanen usw. verursachen zur Zeit nur eine geringe Menge an chaotischen Verhalten im Vergleich zu den bestimmenden, vorhersagbaren Antrieben durch die Treibhausgase in den nächsten 100 Jahren“ |
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